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150. Geburtstag von Peter Behrens

Der international bekannte Architekt Peter Behrens wurde am 18. April 1868 in Hamburg geboren.

Ab dem 01.10.1907 schuf er als Architekt und künstlerischer Beirat der AEG zahlreiche Großbauten sowie andere öffentliche und Industriebauwerke. So sind unter anderem das Hennigsdorfer Rathenauviertel, die Heimstättensiedlung und das AEG Porzellanwerk nach seinen Entwürfen entstanden.

In Hennigsdorf wurde die Verbindungsstraße zwischen Rathenaustraße und Neuendorfstraße nach ihm benannt.

Seine Biografie findet man in der Broschüre „Lebensbilder – Persönlichkeiten in der Geschichte Hennigsdorfs“ und im Internet unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Behrens.

150. Geburtstag des Hennigsdorfers August Conrad 

Er wurde am 17.05.1868 in Hennigsdorf geboren
und führte sein 1899 gegründetes Maurer- und Zimmermannsunternehmen zu einem bedeutenden Industriebetrieb Hennigsdorfs. 1907 wurde das architektonisch schöne alte Rathaus durch sein Unternehmen gebaut. Weiterhin entstanden durch seinen Betrieb die Goetheschule und viele Hennigsdorfer Wohnbauten.

In Hennigsdorf wurde die Verbindungsstraße zwischen Feldstraße und Wolfgang-Küntscher-Straße nach ihm benannt.

Seine Biografie findet man in der Broschüre „Lebensbilder – Persönlichkeiten in der Geschichte Hennigsdorfs“.

Der Arzt, Politiker und bekannte Schriftsteller

Friedrich Wolf wurde vor 130 Jahren

am 23. Dezember 1888 in Neuwied, Rheinprovinz geboren.

Friedrich Wolf (1952)     

Als Truppenarzt an der Westfront, später an der Ostfront. mehrfach verwundet, wurde er ab 1916 entschiedener Kriegsgegner.

Seit 1928 war Wolf Mitglied der KPD und des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS) und verfasste in diesem Jahr die Streitschrift “Kunst ist Waffe”.

Im gleichen Jahr wurde sein naturheilkundliches Volksbuch mit dem Titel “Die Natur als Arzt und Helfer” gedruckt.

Im Jahr 1929 leitete Wolfs Drama “Cyankali” eine ausgedehnte Diskussion über den Abtreibungsparagraphen § 218 ein.

Am 22. April 1937 wurde die Ausbürgerung der gesamten Familie Wolf aus Deutschland in der Ausbürgerungsliste Nr. 13 vermerkt. Zusätzlich lag ein Fahndungsbefehl der Gestapo vom 11. Mai 1937 zur Sippenhaft und sofortigen Festnahme der Familie vor.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten hielt er sich bis 1945 überwiegend in der Sowjetunion auf.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland (DDR) war er vor allem schriftstellerisch und kulturpolitisch tätig und an der Gründung der DEFA beteiligt. 1948 gehörte er zu den Mitbegründern der deutschen Sektion der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N.
Am 5. Oktober 1953 starb Friedrich Wolf in Lehnitz.

Ihm zu Ehren erhielt die erste in der DDR neu gebaute Klinik, das Hennigsdorfer Krankenhaus den Namen “Friedrich Wolf – Krankenhaus”. Auch die Straße vor dem Krankenhaus wurde nach ihm benannt.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wolf  (Von diesem link wurden Ausschnitte übernommen)
http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Sechs-Jahrzehnte-Krankenhaus